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OM SHANTI OM

Musiklabel: Normal Records (Dtld.)
Musikregie: Vishal & Shekhar
Liedtexte: Javed Akhtar, Vishal Dadlani, Kumaar
VÖ: 28. September 2007
VÖ Indien: 14. September 2007, T-Series
Rezension
"Om Shanti Om" ist Farah Khans zweiter
Streich als Regisseurin und zugleich ist es auch ihr zweiter Film
mit Shahrukh Khan in der Hauptrolle. An der Seite von King Khan spielt
die Newcomerin Deepika Padukone die Filmheldin. Ursprünglich
wurde A. R. Rahman damit beauftragt die Musik für diesen Film
zu komponieren, letztenendes vertraute Farah Khan diese Aufgabe Vishal
& Shekhar an.
'Ajab Si' bereitet den Zuhörer auf die romantischen
Reise vor, auf der man sich befindet, sobald die CD läuft. Die
Art, wie K.K. dieses langsame Lied singt, kann man einfach nur mögen.
Mit 'Dard-E-Disco' ändert sich das Tempo schlagartig auf schnell
und Sukhwinder Singh lädt zum Mitsingen und vor allem Mittanzen
auf. Wem das immer noch zu langsam ist, kann mit der Remix Version
auf der Tanzfläche noch einen Zahn zulegen.
'Deewangi Deewangi' ist ohne Frage das starreichste
Lied Bollywoods. Im Film lassen 31 bekannte Stars diese Nummer zum
absoluten Hingucker glänzen, aber auch musikalisch hat der Song
viel zu bieten. Mit Sunidhi Chauhan, Shaan, Udit Narayan, Shreya Ghoshal
und Rahul Saxena (Indian Idol) verleihen gleich fünf brilliante
Backgroundsänger ihre Stimmen diesem melodischen Höhepunkt.
Ein Ohrwurm, den man auch lange nach dem Kino nicht los wird. Der
sogenannte "Rainbow Mix" ist etwas temporeicher aber unterscheidet
sich sonst nicht besonders vom Original.
Sonu Nigams Stimme steckt hinter der langsamen Balade
'Main Agar Kahoon', begleitet von einem Orchester. Das Lied ist eine
Ode an das indische Kino der 70'er Jahre und erinnert stark an Mohammed
Rafi, der damals als Backgroundsänger die Szene beherrschte und
auch heute eine große Fangemeinde besitzt.
Eine Stimme, die unter die Haut geht... so beginnt 'Jag Soona Soona
Laage' und Richa Sharmas eindringliche Stimme steckt hinter dem Panjabi-Gesang,
der von lauten rhytmischen Trommeln begleitet wird. Dann übernimmt
Rahat Fateh Ali Khan, der Neffe des berühmten verstorbenen Qawwali-Sängers
Nusrat Fateh Ali Khan, dessen Stimme schon fast zahm klingt - verglichen
mit der seiner Kollegin. Es ist ein trauriges aber dennoch kraftvolles
Lied mit häufigem Tempowechsel und einem starken Rhythmus.
'Dhoom Tana' erinnert total an die 80er Jahre Musik,
der Anfang unterschedet sich stilistisch kaum von dem vieler Tanzliedern,
die vor 20 Jahren die indischen Leinwände beherrschten. Traditionelle
Instrumente werden aber schon bald von Rock'n'Roll Elementen abgelöst,
bevor die Komponisten in die 80'er zurückfinden und ein schnelles
Finale zum Schluß hinlegen.
Auch 'Dastaan-E-Om Shanti Om' ist ein wechselhaftes
Lied, in dem Shaan die Ehre zugeteilt wird, die Filmstory gesanglich
zusammenzufassen. Abwechselnd wird er von einem Orchester und Drum
& Bass begleitet, die die Gefühle und Stimmungen in den verschiedenen
Erzählphasen wiederspiegeln. Mal klingt er traurig, dann kraftvoll
aufbegehrend, was wiederum in Wut umschlägt. Der 'Dark Side Mix'
ist die Dance-Version, ebenfalls angelehnt an den 80'er und 90'er
Jahre Stil.
Der Soundtrack bietet etwas für jede Laune.
Die Reise durch die verschiedenen Jahrzehnte ist überraschend
gut gelungen, bedenkt man dass Vishal und Shekhar relativ junge Komponisten
sind. Das Album enthält mehr langsame als schnelle Lieder, zählt
man die Remix-Versionen nicht dazu. Ein Rund um gelunges Album.
Wicky, 23.12.2007
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