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Bollywood Soundtracks A

AAJA NACHLE

Musiklabel:
Yash Raj Music
Musikregie: Salim-Sulaiman
Liedtexte: Piyush Mishra, Jaideep Sahni und Asif Ali Beg
VÖ Indien: 18. Oktober 2007

 

Playlist

1. Aaja Nachle (Sunidhi Chauhan)
2. Ishq Hua (Sonu Nigam, Shreya Ghoshal)
3. Show Me Your Jalwa (Richa Sharma, Salim Merchant, Kailash Kher)
4. O Re Piya (Rahat Fateh Ali Khan)
5. Soniye Mil Ja (Madhuri Dixit, Sukhwinder Singh, Sunidhi Chauhan)
6. Is Pal (Sonu Nigam, Sunidhi Chauhan, Shreya Ghoshal)
7. Koi Patthar Se Na Maare (Sonu Nigam, Shreya Ghoshal)
8. Dance With Me (Sonya)
9. Nachle (Sunidhi Chauhan)

User Rezension

Um es gleich vorwegzunehmen: Der Soundtrack zu „Aaja nachle“ ist sehr schön. Er ist nur eines nicht: außergewöhnlich.

Die Erwartungen im Vorfeld der Veröffentlichung waren ziemlich hoch gesteckt, immerhin handelt es sich um die Musik zum Comeback-Film des Jahres mit Salim-Sulaiman als erprobtem Komponisten-Duo und Sunidhi Chauhan („Dhoom“) und Shreya Ghoshal („Devdas“) als Sängerinnen im Gepäck – Grund genug, von dem Soundtrack Besonderes zu erwarten. Diese Hoffnung wird zwar enttäuscht, aber löst man sich erst mal von dieser Erwartungshaltung und lässt sich auf die Musik ein, so entdeckt man die Schönheit der einzelnen Songs umso mehr.

Schmissige Tanzstücke und gefühlvolle Liebeslieder wechseln sich ab. Dabei gibt es für mich mehrere Highlights, zu denen natürlich zunächst mal der Titelsong zählt. „Aaja nachle“ lässt wirklich jedermanns Tanzbein zucken, ebenso wie „Show me your Jalwa“ und „Soniye mil ja“. Letzteres birgt ein weiteres Highlight: Madhuri Dixit mischt sich mit unverkennbarer Stimme und bekanntem Sprechgesang à la „Devdas“ unter die Sänger.

Die Liebeslieder sind zwar schön, aber eher gewöhnlich. Besonders gefühlvoll vorgetragen ist „O re piya“, hier können sicher in Zusammenhang mit den Filmbildern einige Tränchen fließen. Mein absoluter Favorit unter den Liebesliedern ist jedoch „Koi patthar se na maare“, eine geniale Neuauflage des gleichnamigen Titels aus dem Film „Laila Majnu“ von 1976. Effektvoll eingesetzte Trommeln, Streicher und Chor im Hintergrund und die einzigartigen Stimmen von Sunidhi Chauhan, Shreya Ghoshal und Sonu Nigam – absolute Gänsehaut-Garantie!

Völlig überflüssig hingegen ist das Stück „Dance with me“, eine langweilige 80er-Jahre-Dancehit-Imitation, die aber auch wirklich gar nichts Positives zu bieten hat. Möglicherweise kann eine gelungene Choreographie im Film hier noch etwas retten, wir werden sehen.

Umso schöner, dass der Soundtrack mit dem Anfangs- und Titelsong endet, in einer kürzeren, leicht geänderten Reprise-Version, bei der die Mundwinkel wieder nach oben wandern und man die Platte gleich noch einmal von vorn ablaufen lassen möchte. Was ich durchaus empfehlen kann, denn die Vorfreude auf den Film wird so nur noch gesteigert und glücklicherweise ist es ja bald soweit, dass die tanzende Madhuri wieder bewundert werden kann. In diesem Sinne – „Aaja nachle“!

Maren Schrobar, 28.11.2007

 

ASOKA

Musiklabel:
Normal Records (Dtld.)
Musikregie: Sandeep Chowta, Anu Malik
Liedtexte: Anand Bakshi & Gulzar
VÖ: 18. Juli 2005
VÖ Indien: Herbst 2001, Sony India

 

Playlist
1. San Sanana (Alka Yagnik, Hema Sardesai)
2. Raat Ka Nasha (Female)(Chitra, Chorus)
3. Roshni Se (Abhijeet & Alka Yagnik)
4. O Re Kanchi (Shaan, Sunita Rao, Chorus)
5. Raat Ka Nasha (Duet) - Abhijeet, Chitra, Chorus
6. Aa Tayar Hoja (Sunidhi Chauhan, Chorus)
7. Asoka Theme

Bonus Tracks:
8. Banke Tera Jogi (Sonu Nigam & Alka Yagnik)
9. Aao Na Aao Na (Jatin Pandit)

Rezension
Der junge Prinz Asoka (Shahrukh Khan), Thronfolger des Königreichs Magadha, gibt dem Willen seiner Mutter nach und verzichtet auf die königlichen Privilegien. Um eine Zeit lang in der Wildnis zu leben. Dort verliebt er sich in Kaurwaki (Kareena Kapoor) und verheimlicht ihr seine wahre Identität.

Meistens gibt es nur einen Musikkomponist für einen Film Soundtrack, doch auch wie bei Kisna (A. R. Rahman & Ismail Darbar) sind es hier zwei bekannte Komponisten. Der erste ist Sandeep Chowta. Er komponierte dioe Musik zu den Ram Gopal Varma Filmen Jungle, Mast, Kaun & Pyaar Tune Kya Kiya. Der zweite Komponist, ist der einer der erfolgreichsten im Musikgeschaeft: Anu Malik. Er hat beispielsweise die Musik zu "Ich bin immer für dich da" komponiert.

Der Asoka Soundtrack besteht aus vielen ruhigeren Liedern. Es beginnt mit "San Sanana", ein musikalisch vielfaeltiges Lied mit verschiedene Trommeln im Hintergrund. Eine Bassgitarre und viele Instrumente verleihen dem Lied einen eigenen Charakter. In "Raat Ka Nasha" wird die die Saengerin Chitra melodisch von einer wohlklingenden Flöte begleitet. Der Chor bleibt im Hintergrund verborgen, es ist ein Song zum abchillen und traeumen - leicht mitzusingen.

Ebenfall ruhig ist auch "Roshni Se" gehalten. Abhijeet und Alka Yagnik singen im Duett. Das Lied gibt ein Gefühl vom Alleinsein, als waeren die Saenger irgendwo verschollen - sehr gute Umsetzung der Vorgaben, wie man im Film sieht. Der Gesang steht eindeutig im Vordergrund, nicht fuer Fans von musikalischem Feuerwerk.

Erst jetzt kommt ein wirklich fröhliches Lied, das verglichen mit den vorangegangen Liedern beim Tempo eindeutig zulegt. "O Re Kanchi" wird von Shaan (sang auch: "Kuch To Hua Hai" aus "Lebe und denke nicht an Morgen") gesungen, begleitet von Sunita Rao. Ihre Stimme wiederum ist bei diesem Lied kaum von der von Alka Yagnik zu unterscheiden. Ein schoenes Lied zum Mitwippen und mitsingen

"Aa Tayar Hoja" ist auch eher schnell und fröhlich. Der Song trägt einen orientalischen Stempel und hat sogar Ohrwurmqualitaet, nur gelingt das nicht ganz, wegen der staendigen Wechsel was die Musik angeht. Trotzdem ist es ein hoerenswertes Lied mit einer tollen weiblichen Gesangsstimme.

Asoka ist Soundtrack zum Chillen, wenig zum Tanzen geeignet. Die Musik passt sich eben auch hier der Story an, wie z. b. auch beim Film Dil Se.

Wicky 12.09.2005