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Bollywoodfilm: Jaan-E-Mann
| JAAN-E-MANN Rezension Die Tricktechnik, die während des Films angewandt
wird, ist bombastisch und braucht sich hinter keinem Hollywood-Film
verstecken. Da wären die Lichteffekte (z. B. als Suhan zum ersten
Mal seine Tochter sieht), die Montagen verschiedenen Spielorte (z.
B. Suhan steht in New York in einer Telefonzelle und telefoniert mit
seinem Onkel, plötzlich steht die Telefonzelle in der Wohnung
des Onkels) oder die Szene in der Agastya Suhan mitteilt, dass er
sich mit Piya verlobt hat. Das zerspringende Glas im Hintergrund spiegelt
genau die Gefühle wieder, die Suhan in diesem Moment empfindet.
Hier könnte man noch ohne Ende Beispiele anbringen. Auf jeden
Fall hat es so etwas in noch keinem, mir bekannten Bollywood-Film,
gegeben. Salman Khan spielt den coolen erfolglosen Schauspieler mit Bravour. Dabei kommt man aber nicht herum ihn trotzdem zu mögen. Bei seiner glaubhaften Darstellung könnte man schon fast glauben, dass er sich selbst spielt. Akshay Kumar ist der
sympathischste aller Charaktere. Er spielt den etwas trotteligen Agastya
so souverän, dass man ihn einfach mögen muss. Selbst, das
etwas seltsame Lachen bringt einen zum Schmunzeln und teilweise auch
zum Mitlachen. Anupam Kher ist in diesem Film gleich in einer Doppelrolle zu sehen. Einmal spielt der den kleinwüchsigen Onkel von Suhan und die zweite Rolle ist ein Kellner in New York. Bei der Rolle des Onkels kann ich nicht ganz den Sinn nachvollziehen, warum er kleinwüchsig sein muss. Aber vielleicht ist nur mir der Sinn verschlossen geblieben. Die Geschichte des Films ist gut durchdacht und nachvollziehbar.
Die Rückblenden am Anfang des Films fügen sich gut in den
Lauf ein und sind nicht allzu verwirrend. Auch erwähnenswert
sind die vielen Outfits von Salman während des Films. Diese tragen
oft zum Lachen bei. Egal ob als Don Juan oder Elvis, Salman macht
immer eine gute Figur. Auch Salmans Darstellung als Frau (Marilyn
Monroe?) ist sehenswert und ein Lacher im Film. Die Ausstattung der
Sets ist gut gewählt und sehen realistisch aus. Die Aufnahmen
in New York sind schön wie in KHNH oder KANK.Es gibt einige lustige
Szenen, aber auch rührende. Eben alles, was ein Bollywood-Film
braucht. Nadja Schlichting, März 2007
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