von:
Swati Kaushal
Übersetzt von: Andrea Brandl
Stilrichtung: Roman
Gebundene Ausgabe: 376 Seiten
Verlag: Goldmann; Auflage: 1 (10/2006)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442463017
ISBN-13: 978-3442463015
Rezension von: Nadja Schlichting für Happyindia.de
User Rezension
Die 29jährige Minal ist eine erfolgreiche PR-Managerin.
Doch zum Ärger ihrer Mutter immer noch nicht verheiratet. Deshalb
gibt ihre Mutter heimlich eine Heiratsanzeige auf. Minal gibt sich,
nach langem Zögern und gutem Zureden ihrer Mutter, geschlagen
und trifft sich mit einigen Interessenten. Leider erweisen sich diese
Treffen immer als Chaos. Da ist z. B. Kishore, der nach seinen Angaben
ein bescheidenen Mensch mit schlichten Interessen ist oder Naveen,
der jeder Frau eine Note gibt. Minal erhält von ihm nur eine
4,1 von 10 erreichbaren Punkten. Als Minal dies zufällig erfährt,
jagt sie ihn aus ihrer Wohnung und wirft ihm ihren Müll hinterher.
Außerdem gibt es in Minal´s Leben noch
Ali. Er ist ihr attraktiver Nachbar und arbeitet als Radiomoderator.
Von ihm ist Minal von Anfang an sehr angetan. Als sich allerdings
herausstellt, dass Ali einige Jahre jünger ist als sie, beendet
sich abrupt die aufkeimende Beziehung und Liebe.
Durch einen Zufall und mal wieder mit Hilfe ihrer
Mutter, trifft Minal einen alten Jugendfreund wieder. Dieser ist inzwischen
Arzt und gar nicht mehr so unattraktiv und füllig wie in seiner
Jugend. Langsam entwickelt sich eine Beziehung und schließlich
verloben sich die Beiden. Wie diese Geschichte weitergeht, möchte
ich an dieser Stelle nicht verraten, da sonst schon das Ende des Buches
klar ist. Ansonsten geht es in dem Buch eigentlich überhaupt
nicht um Hochzeit. Dies ist nur ein Randthema des Romans. Über
die Hälfte des Buches besteht aus den Höhen und Tiefen von
Minal´s Berufsleben. Hier können sich wahrscheinlich einige
Frauen wiedererkennen, die mit Männern zusammenarbeiten, versuchen
Karriere zu machen und doch meistens hinter den Männern bleiben.
Der Kampf Minal´s um Anerkennung im Beruf und
ihre Einfälle an Marketingstrategien sind sehr erheiternd und
gut nachvollziehbar. Allerdings konnte ich keine Ähnlichkeit
zu dem Roman „Schokolade zum Frühstück“ feststellen.
Hiermit wird auf der Rückseite des Buches geworben.
Ein Glossar am Ende des Buches erklärt alle
wichtigen indischen Begriffe. Im Großen und Ganzen ist dieser
Roman etwas in die Länge gezogen und der Titel passt überhaupt
nicht zum Inhalt. Wer hier eine Komödie rund ums Heiraten erwartet,
wird enttäuscht werden.
Nadja Schlichting
Rezension online seit 02.04.2007
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