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Der Zaubergarten

Autor: Sharon Maas
Übersetzt von:
Gloria Ernst
Stilrichtung:
Roman
Gebundene Ausgabe:
606 Seiten
Verlag: Blanvalet (November 2001)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442356970
ISBN-13: 978-3442356973
Rezension von: Nadja Schlichting für Happyindia.de

Klappentext

Das sorglose Leben der bezaubernden Saroj, Tochter einer wohlhabenden indischen Familie in Britisch-Guyana, findet ein jähes Ende, als der Vater ihr die baldige Heirat mit dem Sohn eines Geschäftsfreundes verkündet. Mit aller Kraft - und heimlich unterstützt durch ihre scheinbar so sanftmütige Mutter - setzt sich Saroj gegen den despotischen Vater zur Wehr. Gegen einen hohen Preis gewinnt sie den Kampf um die Freiheit, studiert in London Medizin und begegnet dort Nat, einem Kommilitonen, den ein englischer Arzt einst aus einem südindischen Waisenhaus geholt und adoptiert hat. Die Liebe trifft die beiden wie ein Blitzschlag - doch allmählich kommen ebenso unerwartete wie beunruhigende Zusammenhänge zwischen den Familien des jungen Paares ans Licht...

User Rezension

In dem Buch geht es um drei verschiedene Kinder, die in drei unterschiedlichen Ländern und Jahrzehnten aufwachsen.
Da ist als erstes Nat. Er lebt 1947 in Indien mit seinem Adoptivvater. Der Adoptivvater ist ein eglischer Arzt. Als Zweites wird die Geschichte von Saroj erzählt. Sie lebt in Britisch-Guyana im Jahre 1956. Ihre Familie ist sehr wohlhabend. Sie hat noch einen Bruder Ganesh und eine Schwester Indrani. Und als letztes wäre noch Savitri. Sie lebt 1921 in Madras/Indien. Savitri ist die Tochter eines Kochs. Er arbeitet bei einer reichen, englischen Familie. Sie geht im Haus der Familie ein und aus und ihr bester Freund ist deren Sohn David.

Am Anfang des Buches ist noch nicht ganz klar, wie die drei Lebensgeschichten zusammengehören. Aber nach und nach verflechten sich die Handlungen immer mehr miteinander und man kann sich denken, worauf das Finale hinausläuft. Trotzdem wird das Buch nie langweilig. Eher das Gegenteil ist der Fall. Die Personen werden ausführlich beschrieben und man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen. Oft hat man das Gefühl selbst dabei zu sein. Die einzelnen Kapitel sind spannend und man kann das Buch einfach nicht weglegen, weil man erfahren will, wie es weitergeht und was mit den Personen geschieht. Der Sprung zwischen den einzelnen Charakteren, in den Kapiteln, ist niemals störend, sondern erhöht die Spannung noch weiter. Auch, wenn das Ende etwas an einen Bollywood-Film erinnert, ist es trotzdem nachvollziehbar und man kann sich mit den Personen über die doch noch glücklichen Wendungen freuen.

Am Ende des Buches gibt es auch ein Glossar mit der deutschen Übersetzung der indischen/tamilischen Wörter. Das hat mir sehr gut gefallen, da ich einige Wörter auch nicht kannte. Für alle Leser, die romantische Geschichten lieben und an Einblicken in die indischen Kultur interessiert sind, wird dieses Buch eine Freude sein.

Nadja Schlichting
Rezension online seit 4.1.2007