| Aktuelles |
| Unser Report von der Berlinale 2012 |
| DON 2 – Eine Stadt setzt sich in Szene |
|
Copyright: Rapid Eye Movies Von wegen „Mission impossible“ – “Mission accomplished”! Er wurde zum `Running Gag` der Don 2-Deutschlandpremiere
in Berlin: der bezeichnende Filmtitel „The King Is Back“.
Denn gerade um diese Frage drehte sich bis zur buchstäblich letzten
Minute alles: Kommt er, King Khan, doch noch nach Berlin – und
vor allem, wann? Am Ende aber ging alles gut aus und Shah Rukh Khan
überzeugte bei der Berlinale in seiner besten Rolle, der Rolle
seines Lebens: als Superstar.
Copyright: Rapid Eye Movies Die Überraschungseffekte lassen sich an einer Hand abzählen und sind dabei weit von der genialen Idee des Vorgängers entfernt, die am Ende der Scharade den totgeglaubten Don als quicklebendig entlarvte – und damit überhaupt erst die Möglichkeit für eine Fortsetzung schaffte. „Es ist nicht schwer, Don zu fassen, es ist unmöglich“ – die Formel ist bekannt, umso spannender stand die Frage der Umsetzung im Raum. Leider hält sich der Nervenkitzel hier in Grenzen, stattdessen werden ausgetüftelte kriminelle Pläne à la „Ocean`s Eleven“ langatmig unterbreitet. Originelle Einfälle (wie etwa der Cameo-Auftritt Hrithik Roshans) bleiben die Ausnahme. Dons Feinde stellen keine wirkliche Gefahr für ihn dar, Jabbar kommt eher dümmlich daher, Vardhaan hat den vorherigen Biss verloren. Romas Wut über den Mord an ihrem Bruder scheint nach 5 Jahren nur noch auf Sparflamme zu laufen, ihrer vermeintlichen Hass-Liebe zu Don fehlt das Knistern. Selbst Don wirkt wie weichgespült und fast ein bisschen zu sympathisch. Shah Rukh Khan überzeugt am besten in den Szenen, in denen er das Böse in Don zum Ausdruck bringt – Ashoka und Darr lassen grüßen. Ebenso gut gelingen ihm die komischen Elemente – etwa wenn er Roma am Telefon mit einem lässig geträllerten „Hello, is it me you`re looking for?“ begrüßt... Maren Schrobar, 14.2.2012 Online gestellt am 19.2.2012 Ein großes Dankeschön von der Redaktion an Maren für Ihre ausgezeichnete Berichterstattung von der Berlinale. |


